Kgalagadi Transfrontier Park

 
Gemsbock im Nationalpark

Gemsbock im Nationalpark

Lage Südafrika
Fläche 38.000 km²
WDPA-ID 874
Geographische Lage 25° 46′ S, 20° 23′ OKoordinaten: 25° 46′ 0″ S, 20° 23′ 0″ O | |
Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark (Südafrika)
Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark
Einrichtungsdatum 1931
Verwaltung National Park Service

Lage des Parks

Panoramablick vom Kieliekrankie Wilderness Camp in den Park

Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist ein durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark/Südafrika und des Gemsbok-Nationalpark/Botswana entstandenes Naturschutzgebiet in der Kalahariwüste mit einer Fläche von rund 38.000 km². Er ist bekannt für seine Löwen, da sie im Gegensatz zu denen im Krüger-Nationalpark von Tuberkulose verschont sind und daher in relativ hoher Dichte vorkommen.

Der quer durch den Park verlaufende Grenzfluss Nossob kann von Besuchern ohne jede Grenzformalitäten in beiden Richtungen überschritten werden. Der Park darf jedoch grundsätzlich nur zu dem Land hin verlassen werden, aus dem man in den Park hineingefahren ist. Allerdings gibt es in dem Camp Twee Revieren sowohl einen südafrikanischen wie auch einen botswanischen Grenzkontrollposten, so dass eine Ausfahrt, unabhängig davon, wo man hineingefahren ist, über alle Gates möglich ist. Der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark grenzt im Westen an Namibia, der Grenzübergang Mata-Mata ist seit Oktober 2007 wieder geöffnet. [1]

Da es sich um einen über Grenzen hinweg reichenden Park handelt, wird er zu den Peace Parks gezählt.

Landschaft

Die Landschaft des Parks besteht im Wesentlichen aus ausgedehnten, mit Dünengräsern bewachsenen Dünenfeldern. Sie werden unterbrochen durch die in südöstlicher Richtung verlaufenden Täler der meist trockengefallenen Flüsse (Riviere) Aoub und Nossob.

Flora & Fauna

Die folgenden Tier- und Pflanzenarten sind die am häufigsten vorkommenden oder auffälligsten:

Fauna

  • Oryxantilopen („Gemsbok“)
  • Springböcke
  • Gnus
  • Elenantilopen („Eland“; Taurotragus)
  • Giraffen
  • Löwen
  • Afrikanische Wildkatzen
  • Springhasen
  • Pfeiffratten (Parotomys brantsii)
  • Siedelweber (Sociable Weaver – Philetairus socius) und deren meist sehr große Gemeinschaftsnester
  • Kapkobras

Flora

  • Kameldorn (Acacia erioloba)
  • Grauer Kameldorn (Acacia haematoxylon)
  • Schäferbaum (shepherd’s tree – Boscia albitrunca)
  • Gemsbok Gurken (gemsbok cucumbers – Acanthosicyos naudinianus)
  • Tsamma-Melone

Die Anfahrt im PKW erfordert von Johannesburg und Kapstadt aus etwa einen Tag. Da der Park abends die Tore schließt, kann diese Strecke für einen Tag zu weit sein. In der 260 km südlich gelegenen Stadt Upington bestehen jedoch gute Übernachtungsmöglichkeiten. Der Grenzübergang Mata Mata nach Namibia ist seit Oktober 2007 geöffnet. Allerdings muss eine Reservierung von mindestens zwei Übernachtungen im Nationalpark vorgewiesen werden, wenn man diesen Übergang benutzen möchte.

Quelle Wikipedia