Mountain-Zebra-Nationalpark

 
   
Kap-Bergzebras im Mountain-Zebra-Nationalpark
Kap-Bergzebras im Mountain-Zebra-Nationalpark
Lage Südafrika
Fläche 284 km²
Geographische Lage 32° 10′ S, 25° 30′ OKoordinaten: 32° 10′ 0″ S, 25° 30′ 0″ O | | OSM
Markierung

Karte des südlichen Afrika

Einrichtungsdatum 1937
Verwaltung South African National Parks

Der Mountain-Zebra-Nationalpark (deutsch: Bergzebra-Nationalpark, englisch Mountain Zebra National Park) liegt 235 km nördlich von Port Elizabeth, in der Nähe der südafrikanischen Stadt Cradock. Er wurde als Schutzgebiet für das Kap-Bergzebra, einer Unterart des Bergzebras, gegründet.

Das Kap-Bergzebra zählt zu den seltensten größeren Säugetieren. Es unterscheidet sich von anderen Zebraarten unter anderem durch seine kürzere Mähne und sein Leben in engen Familienverbänden. Der Schutz in diesem Reservat gelingt so gut, dass mittlerweile hier eine größere Population gedeiht und Zebrafamilien an andere Wildreservate abgegeben werden konnten.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Fauna
    • 1.1 Impressionen
  • 2 Weblinks und Quellen
  • 3 Einzelnachweise

Fauna

Im April 2013 wurden Löwen im Park ausgewildert, die etwa 130 Jahre zuvor in der Gegend ausgerottet wurden. Ein Raubtier-sicherer Zaun, der den Nationalpark begrenzt, verhindert seit 2007, dass die Raubtiere auf angrenzendes Siedlungsland gelangen können.[1] Neben dem Kap-Bergzebra sind hier eine ganze Reihe von Antilopen, Steppenzebras, Kaffernbüffel, Spitzmaulnashörner, Braune Hyänen, Erdferkel, Bärenpaviane, Grüne Meerkatzen, Buschschweine sowie einige der afrikanischen Katzen zu beobachten. Die größten darunter sind Geparde und Löwen, die hier wieder angesiedelt wurden. Außerdem sind hier Karakale zu beobachten. Unter den Antilopenarten ist die Elenantilope die größte. Daneben kommen Großer Kudu, Bergriedbock, Südafrikanischer Spießbock Südafrikanische Kuhantilope, Weißschwanzgnu, Blessbock, Springbock, Kronenducker, Steinböckchen, Klippspringer und Rehantilope vor.

Aufgrund der angriffslustigen Büffel wurde das Wandern in diesem Gebiet mittlerweile untersagt. Dafür bietet dieses Wildreservat mit seinem niedrigen Unterholz den Vorteil, dass sich vom Wagen aus die Tiere besonders gut beobachten lassen.

Impressionen